#TAX&TACHELES
Podcast Folge #49
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Podcast Folge #49
Nutzungsdauerverkürzung von Gebäuden | #49
Steuerberatung trifft Unternehmertum Wusstest du, dass man die gesetzlich normierte Nutzungsdauer von Gebäuden und somit den Abschreibungssatz mit Nachweis reduzieren kann? Für manche Hörer vielleicht ein alter Hut, für andere jedoch ein Quickwin zur Herabsetzung der ertragsteuerlichen Bemessungsgrundlage. Wie und womit dies funktioniert, erläutern wir aus aktuellem Anlass in der aktuellen Podcastfolge.
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Transkript
Wusstest du, dass man die gesetzlich normierte Nutzungsdauer von Gebäuden und somit den
Abschreibungserz mit Nachweis reduzieren kann?
Für manche Hörer vielleicht ein alter Hut.
Für andere jedoch ein Quick-Min zur Herabsetzung der ertragsstölle Bemessungsgrundlage.
Wie und womit dies funktioniert, erläutern wir aus aktuellem Anlass in der aktuellen
Podcast-Folge.
Text in Tachelis, der Podcast für Unternehmer mit dem Mindset von heute.
Alle sprechen davon, dass du vom Selbstständigen zum Unternehmer wachsen musst.
Aber bist du wirklich bereit zu leiden und zu ernten?
Wir sind Andy und Bernie, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Unternehmensberater und
allem voran selbst Unternehmer.
Und wir zeigen dir Wege auf, um dein Business-Caufmanage-Plan voll auf Erfolgssport zu bringen.
Aus der Sicht und mit der Erfahrung von zwei Kanzleienhabern, die diese Transformation
im eigenen Unternehmen selbst gemeistert haben und viele Mandanten bei diesem Weg begleiten,
währenddessen wir die Steuern machen.
Lass dich inspirieren, wie das Notwendige mit dem Gewinnbringenden vernetzt werden kann.
Aus einer Hand.
Viel Spaß bei der heutigen Folge von Text in Tachelis.
Garnat, Mahlzeit.
Schon wieder.
Das sind die besten Anfänge.
Das geht doch immer gut los.
Wir wollen heute über ein Thema sprechen, was aus sonstweise bzw. seit langem, wir haben
ja zu Beginn der Podcast-Reihe vor etwa 70 Jahren, tatsächlich auch schon mal Steuerteam
gehabt.
Wir haben uns verbergt, dass es primär darum geht Belegschaftsthemen und Personalthemen gut
zu lösen.
Aber heute haben wir uns immer von Steuertehmen entschieden.
Und wie gehabt mit wenig Paragrafen.
Sondern eher aus der Perspektive, was steht da eigentlich hinter, was bringt das, auf
was kann man das übertragen?
Ich glaube die Perspektive.
Und falls aktuell ist.
Absolut.
Weil da ein ziemlicher Hebel dran ist, den man nicht so oft sieht.
Wo sich da die gleichen Garnoven rumtreiben im Verkauf und im Coaching wie an so vielen
Steuerbombenchen.
Und gedacht, das könnte man eigentlich mal durchleuchten.
Dann tun wir das doch.
Warum hier denn?
Es geht um die Möglichkeit, die der Gesetzgeber schon lange eingeräumt hatte, die aber erst
durch ein BFH oder vor zwei oder drei Jahren richtig Attraktivität gewonnen hat.
Und zwar die Möglichkeit bei einer Immobilie, die Restnutzungsdauer abweichen von den typisierten
50, die immer angenommen wurde, zu reduzieren auf die Restnutzungsdauer, die das Gebäude
dann tatsächlich hat.
So, wie gesagt die Möglichkeit bestand.
Aber da war lange ungeklärt, wie der Steuerpflichtige dem nachkommen sollte.
Und dann hat irgendwann der BFH gesagt, auch wisst ihr was, so nach dem Motto „Ich kenne
du Finanzverwaltung“, du kannst dem Steuerpflichtigen ja nicht vorschreiben.
So, ich glaube, es war, ist dann in dem Urteil so ausgegangen, dass da drin stand, du Steuerpflichtiger,
du kannst das jetzt nicht selber mit Piemahl daumen.
Aber wenn Sachverständiger sagt, das Gebäude ist nur 25 Jahre oder hat eine Restnutzungsdauer
von 25 Jahren, dann muss die Finanzverwaltung dem folgen.
Ich würde nochmal vielleicht hören ja auch nicht steuerlich auf berater Niveau vorgebildete
zu oder Leute, die sagen, was heißt denn hier typisiert.
Also grundsätzlich schreibt man ja Wirtschaftsgüter und damit auch Immobilien so lange abwiesen,
wie sie genutzt werden können.
Und da will man nicht jedes Mal neu darüber diskutieren.
Und deswegen hat man in Afer-Tabellen für bestimmte Klammer auf häufig wiederkehrende
Wirtschaftsgüter, Klammer zu, Nutzungsdauern festgelegt.
Also PKW, neuer sechs Jahre, das hat oft wirklich mit dem was zu tun, wie lange so ein Ding
wirklich hält.
Aber es wird dann halt typisiert, damit man nicht jedes Mal aufs Neue überlegen muss,
wie lange schreibe ich jetzt hier den Schreibtisch ab, die neue Küche, das Auto oder in unserem
Fall jetzt eben die Immobilien, da bei Immobilien im Standard.
Ich bin jetzt aber nicht in 24, da hat sich ja mit dem Wachstumschancengesetz auch bei
der Immobilienabschreibung eh noch was geändert, um das möglicherweise zu fördern, dass wieder
mehr gebaut wird, um Wohnraum zu generieren.
Sondern ich nehme die alte Denkweise, weil es einfacher zu packen ist.
Standardobjekt, wenn es jetzt nicht extrem alt war, 50 Jahre heißt 2 Prozent pro Jahr wird
das abgeschrieben.
Wenn ich für 500.000 Euro ein Vermietungsobjekt zum Beispiel kaufe, wobei abgeschrieben werden
ja nur die Steine nicht in Grund und Boden.
In meinem Beispiel sind die Steine jetzt 500.000 Euro wert und ich schreib es auf 50 Jahre
ab.
Dann hab ich die 2 Prozent pro Jahr.
Wie klingt erstmal so mäßig attraktiv, ne?
Ja, das ist ja.
Ich sag mal so, diese ganze Bewertung von Immobilien, die hat ja sowieso irgendwie jetzt in den
letzten 5 Jahren so ein Knacks bekommen.
Da haben wir auch schon mal eine Podcastfolge darüber gemacht, wie beispielsweise auch die
Gesamtnutzungsdauer von Gebäudenjahr im Bewertungsgesetz auch um 10 Jahre vergrößert
wurde, verlängert wurde.
Jetzt diese beispiellhaften 50 Jahre.
Ich finde, da muss sowieso mal eine Novelle kommen.
Grundsätzlich von 2 Prozent, wenn man so will, Wertverfall oder ja doch Wertverfall,
kann man schon sagen, im Jahr auszugehen, halte ich jetzt linear gesehen, halte ich das
schon für sinnvoll.
Ich sage mal, du bist Immobilienbesitzer, ich auch.
Wenn du jetzt selber mal siehst, die ersten paar Jahre hast du da eigentlich gar nicht
so viel verfall, wahrscheinlich erst nach 10 oder 15 Jahren, wenn du dann mir noch mal
anstreichen musst oder irgendwie die in der Wand ist irgendwas, wahrscheinlich könnte
man dem tatsächlichen Verlauf von noch ein anderes Abschreibungsbild geben.
Aber gut, der Gesetzgeber, was ich ja gerade gesagt, muss ja der Einfachheit halber auch
irgendwas zum Bewerten haben.
Von daher lass ich es mal dahin gestellt.
Aber um jetzt in deinem Beispiel zu bleiben oder das vorzuführen, was auf jeden Fall
ja und da bin ich jetzt eigentlich auch in der Aktualität des Themas und auch in einem
eigenen Fall.
Was man da mal vorführen muss, sind und zuviel muss man sein, wie sind ja jetzt im Jahr 2024.
Wenn ich jetzt von den 80 Jahren Gesamtnutzungsdauer, die ich eben genannt habe, mal ausgehe, dann
kommen wir jetzt in Gefilde rein von Bauwerken 1940, 1950, 1960, also Nachkriegsbauwerke.
Und wenn ich jetzt in der Erbgeneration komme, wenn ich jetzt sehe, was dann da vererbt wird
für Gebäude etc., dann bin ich jetzt schon in, nicht nur Aktualität, weil das Urteil
gerade gefallen ist, sondern auch Aktualität, weil jetzt die Fälle immer weiter kommen,
die Eltern sterben, die Kinder bekommen das.
Und jetzt fangen die an, ich nach jetzt mal 1965 gebautes Gebäude, die erhalten das und
auf einmal sonst, da verdient es 2% abschreiben, wo man mit bloßem Auge vielleicht erkennen
kann, das Ding hält doch keine 50 Jahre ab jetzt, sondern das ist ja viel weniger.
Also deshalb auch der Denkanstoß für die, die zuhören und sich da noch nie Gedanken
drüber gemacht haben.
Das ist ja jetzt zwar ein Steuer-Tipp, aber letztendlich bildet es ja die Realität ab.
Sollts zumindest, ne?
Genau, sollts zumindest.
Oder man könnte ja, oder ich finde es auch ein super Beispiel dafür, warum es wahrscheinlicher
ist, dass Steuerrecht immer komplexer wird, als dass es mal um Bierdeck funktioniert,
weil man könnte es ja einfach typisiert mit 50 Jahren durchlaufen lassen.
Jetzt kommt noch ein extremer Beispiel, das eine oder das gleiche Haus wird alle 50 Jahre
einmal weiterverkauft und der, der das nach 150 Jahren aus der dritten Hand kauft, schreibt
es wieder 50 Jahre ab, unabhängig davon, ob das Ding auf dem Boden liegt oder nicht,
das wäre halt eine Typisierung.
Dann wäre Steuer einfach, dann wäre es aber ungerecht.
Genau.
Das soll jetzt unser Thema nicht sein, wo jetzt Gerechtigkeit anfängt.
Die Ausgangslage nochmal zurück war ja also typisiert, also ohne dass wir da irgendwas
dran drehen, das drehen klingt immer so, was falsch man, ohne, ohne, ohne weiteren Eingriff
im Standard 50 Jahre.
So und dann kraft man auf das 500.000 Euro-Abjekt eben 10.000 Euro Abschreibung, also wenn 500.000
Euro die Anschaffung des Gebäudes ist, ohne Grund und Boden.
Aber was passiert jetzt, wenn man die Restnutzungsdauer durch ein Gutachten verkürzt, zum Beispiel
auf die Hälfte?
Das ist mein Beispiel, ja?
Ja.
Dann schreiben wir nicht mehr, also dann haben wir 25 Jahre und schreiben wir dann nicht mehr,
oder haben wir können nicht mehr abschreiben.
Nein, sind noch vier Prozent.
Noch vier Prozent und schreiben nicht mehr 10.000, sondern 20.000 ab.
So, das heißt im Spitzensteuersatz gerechnet 4500 Euro Cash mehr jetzt aus Investoren-Sicht
mal, die Investoren-Sicht.
So, jetzt halte ich das Objekt 10 Jahre, aber nach 10 Jahren kann ich es ja sagen, was
noch recht nicht ertragssteuerlich nicht steuerbar verkaufen, weil die Spekulationsfrist
drum ist.
So, dann habe ich 4500 mal 10, also 45.000 Euro mehr Cash generiert und nach 10 Jahren
kann ich es zu welchen Preisen auch immer verkaufen, dadurch dass es aus der Spekulationsfrist
ist, ist es egal.
Da ist da hängt aus Investoren-Sicht ein unfassbarer Hebel dran, den man auf den ersten Blick vielleicht
gar nicht so sieht, dass immer im Bestand hält.
Gut, dann ist es schneller abgeschrieben und irgendwann habe ich ein Objekt da, was mich
einigermaßen viel Steuern kostet, wo ich eben keine Abschreibung mehr habe, wenn man
es denn hält.
Aber wenn ich der, wenn der sagt, das ist für mich ein Anlageobjekt, ich gucke das
ja nach 10 Jahren, bestenfalls noch einen guten Schnitt verkaufe, dann ist das natürlich
Wahnsinn, was da dran hängt.
Und 25 Jahre, ich habe ja zum Teil hier gut achten gesehen, das war dann zwölf und so
da rappelt es natürlich richtig.
Da geht die Rendite in der Rechnung auch unwahrscheinlich nach oben, welche Objekte zu kaufen.
Wobei, wenn man nach fairer Weise vielleicht noch, wenn wir jetzt bei der Realität sind,
noch dazusagen muss, die Frage ist dann tatsächlich, wenn so ein Gebäude zwölf Jahre Restnutzungsdauer
hat, findet man im Jahr elf jemanden, der das dann teuer kauft.
Also jetzt mal aus der Investoren-Sicht würde ich ja nicht sagen, ach guck mal hier ist
der ein wunderbares Haus, das hält noch zwei Jahre, ich gebe dir da aber 500.000 Euro
für.
Also das muss, also ich, deshalb, man muss immer noch mit der, oder der Gesetzgeber
möchte ja, dass wenn ein Haus tatsächlich die Restnutzungsdauer, die Typisierte nicht
mehr hat, dass man schneller abschreiben kann, möchte damit ja nur die tatsächlich
Verhältnisse abbilden.
Inwieweit das Investoren getrieben ist, das sage ich jetzt mal nicht zu, aber das hat
alles zwei Seiten.
Wenn man sieht auch wieder ein schönes Beispiel, wenn man das Steuerrecht einfach machen würde,
ist es gegebenenfalls ungerecht.
Also versucht man es hier auch möglichst individuell zu machen.
Also abweck von dem Typisierten, das Gesetz lässt ja zu, es sei denn der steuerpflichtige
Beweis einer kürzeren Lutzungsdauer nach, ohne zu sagen, wie er es nachweist, so dann ist
das auf die Spitze getrieben worden, wie so oft.
Es ist dann einer tatsächlich, das war in dem Fall wohl selber sogar ein Sachverständiger
damit durchgekommen, indem der Vorgericht gesagt hat, das Ding ist nur noch 25 Jahre,
hält das mehr nicht.
Und der Richter hat gesagt, ja gut, er wird es ja wohl wissen, der Mann.
Und im Gesetz steht ja keine besondere Form, so Paf.
Und jetzt war die Büchse der Pondora aber sowas von auf, weil das habe ich, muss ich auch
zweimal hingucken, zu sagen, okay, wenn diesen Hebel, der da dran hängt, geh ich gerade mit
aus 50 Wert 25 Jahre.
Wenn man den über alle Objekte, das kann man ja nicht nur im Jahr der Anschaffung machen,
oder nachher ist das soweit, das kann man ja theoretisch jedes Jahr, weil Abschnittsbesteuerung
aufs Neue machen.
Wenn damit jetzt alle anfangen, dann haben wir aber einen Steuerschaden oder, ob man das
jetzt positiv oder negativ formulieren will, der wird so groß sein.
Also in Bonn hat das dazu geführt, dass die Veranlagungen von den Objekten, wo eine
Verkürzung der Restnutzungsdauer durch Gutachten angestellt war, gar nicht mehr durchgeführt
wurde zum Teil, weil die gesagt haben, wir warten jetzt erstmal ab.
Was ist dann passiert?
Der Fiskus versucht sich natürlich den Steuer, aus seiner Sicht Steuerschaden, soweit wie
es geht, abzumildern.
Er kann natürlich auch nicht sagen, ihr dürft das nicht, weil im Gesetz steht er, ihr dürft
das, im Gesetz steht halt nur nicht wie.
Also versucht er das in den BMF schreiben, soweit irgendwie einzuängen.
Er sagt quasi auf das Urteil bezogen, ja ihr braucht kein explizites Bausubstanz, Gutachten,
aber, nach aber, und sagt er immer der Satz nach aber, da ist er ja erst halbzeit schon
gelogen gewesen, er schreibt jetzt vor, dass das nicht mehr jeder, Hins und Gons, so ein
Gutachten machen darf und er schreibt auch vor, sehr dezidiert vor, was aus dem Gutachten
hervorgehen muss, damit das überhaupt vor Gericht bestand hat.
Also man merkt, das ist eine typische gesetzgeberische Reaktion, er will es nicht, er kann aber
nicht ganz nein sagen, also macht er die Tür so, den Türspalt so klein, wie es nur irgendwie
geht.
Aber das sollten wir vielleicht einmal mit einem Beispiel, damit sie da versteht, einem
Beispiel versehen.
Ja, sagt halt.
Also erst mal, erster halber Punkt ist, so sagt der Motto, das darf nicht jeder, also
wer darf’s?
Nicht das, was man so kennt, hier 499 Euro Immobilien 1, 2, 3, ich bewert die Haus.de.
Wochenendkurs, wie man Zollstock und Gliedermarsch da hier was bedient.
Ja.
Da wird da, da holt es ja schon mal, da holt es ja schon mal eine ganze, ganze Ecke Leute
aus dem Rennen.
Also, man muss dann die Schulter klappen, man muss schon relativ viele Schulter klappen
auf dem Gebiet.
Das heißt, um konkret zu sein, wir nennt man das nochmal vereidigt und öffentlich, öffentlich,
öffentlich, ja, das weiß ich nicht, glaube ich.
Ich habe mir das von unserem…
Öffentlich bestellt und vereidigt, so heißt es.
So, und der hat mir auch erklärt, eine klappt und also das wäre die höchste aller Klappen,
also man möge uns verzeihen, also wenn er jetzt explizit zuhört, sorry, wenn ich das
nur 80 Prozent wiedergeben kann, aber ich habe mir das so gemerkt, die größt aller
möglichen Schulter klappen und eine drunter geht auch noch, dann ist es feierabend.
Also, da muss man sich schon genau angucken, bei wem man das macht.
Das heißt aber auch im Umkehrschluss direkt, nämlich, also ich gehe jetzt mal vor unserem
Berufsstand aus, wenn das jemand macht, der sehr viel Ausbildung genossen hat und sehr
lange dafür gearbeitet hat, der wird es auch nicht für 499 Euro machen.
So wie man es natürlich, wer hätte das gedacht, weil so viel Steuern dran hängen und 1 Euro
Steuern sparen, macht ja für 3 Euro Spaß bekanntermaßen, hat sich natürlich sofort
im Internet, wird sich formiert und es wurden genau zum Dumpingpreis Gutachten angeboten,
weil es ja ja logisch, ich sage, zahl 500 Euro und du sparst ab da jedes Jahr 1000 Euro
aufwärts steuern über die nächsten X Jahre, ich meine, dann macht das nicht.
Okay, das heißt also, derjenige, der das Gutachten erstellt, die haben schon sehr viel
in der Haut und das zweite war die Art des Gutachtens, da erklärt das nochmal, da
sollten wir was?
Ja, das Urteil, was damals womit der Steuerpflichtige gewonnen hat, seine eigene Resnutzungsdauer
zu verkürzen, da war der Leitsatz, wenn man so will, nicht mehr im Urton drauf, aber
es bedarf keines Bausubstanz Gutachtens um den Leitsatz, also so groß muss es nicht
sein, das ist ja schon das Riesen Gutachten, wo die auch rausmüssten und vorbeispendend
hat, da gucken die sich auch wirklich mal die Substanz von dem an und da hat der BRF
gesagt, nein, das lese ich aus dem Gesetz im Leben nicht raus, also dass man so einen
weiten Weg fahren muss, um nachzuweiten, dass das kürzer ist und der Physikus versucht
natürlich jetzt, also er kann natürlich nicht sagen, doch du brauchst ein Bausubstanz
Gutachten, das geht nicht, aber er hängt es halt megamässig ein, wie man damit durchkommen
soll, wenn man kein Bausubstanz Gutachten hat, was natürlich das teuerste ist.
Wobei, da muss man vielleicht noch erläutern, es geht ja nicht darum, dass die Finanzverwaltung
sagt, das ist die Verpflichtung, sondern nur aufgrund des BMF-Schreibens, also die
eigene Einordnung oder die eigene Verpflichtung, für diese Fälle möchte ich gerne einen
Bausubstanz Gutachten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigers haben.
Das heißt, wenn jetzt jemand mit dem 4990 Gutachten käme, dann wäre das ja Gesetzesttechnisch
schon möglich, aber da wird die Finanzverwaltung dann sagen, nee, machen wir nicht und dann
müsste man im Klageweg versuchen, das durchzubringen.
Vermutlich, man kann aus Steuerberater Sicht hoffen, dass die nicht so angetriggert sind
von der 490 Euro Bude, dass die Steuerkanzlei zu doof ist, das in der Deklaration durchzukriegen,
sondern dass der Physikus, das erlbt man dann ja leider auch, der eine kommt damit durch,
der andere halt nicht.
Ja, das ist vielleicht, das hatte ich mir jetzt gerade zum, quasi im Anschluss zu deiner
Wortmeldung auch noch mal gemerkt oder gesagt, das ist vielleicht auch ganz wichtig, dass
das auch Leute verstehen, die nicht mit Finanzbeamten zu tun haben.
Letztendlich ist die Veranlagen ja auch immer noch Menschen gesteuert und es gibt ja Fälle,
wo das tatsächlich im Form eines, ich sage mal Verkehrswirt Gutachtens durchgewunken
wurde, wo vom Jahr das 20 Jahre Restnutzungsdauer stand und dann wiederum welche, wo dann gesagt
wir nee, nee, hier guck mal BMW F schreiben, muss mindestens da sind das sein.
Aber nur weil der vor mir im Halteverbot Parken keine Knoller hat, kriegt trotzdem eine,
um nicht dagegen wehren zu können.
Das ist schwer für Mandanten das zu verstehen, die wollen, die fragen mich ja dann oder uns
ja auch.
Du bist da oben mit durchgekommen.
Ja genau.
Ja, der im Doof.
Ja, der im Doof hat ja Glück gehabt, der hat jetzt wahrscheinlich einen anderen Nachnamen
und das Finanzamt und jemand, der irgendwie auf dem Stramm auf Heim ist und sagt, wench
ich durch, ich habe mich keinen Bock mehr drauf.
Also.
Ja, Freitag, Namit hat 13.30 Uhr fahren, ach Kommission.
Ja, und das ist wieder der Moment, wo man dann selbst wieder in der hoffentlich guten
Beratung zum Boomband wird, wo man ja auch erklärt, also du kannst jetzt 500 Euro ausgeben,
das kann aber gut sein, dass das nicht funktioniert.
Und jetzt würde ich sogar sagen, nee, das funktioniert nicht mit dem Verkehrswert Gut
an, da steht der explizit in dem Schreiben drin, dass das nicht ausreicht, genau das.
Ja, dann musst du jetzt auch mal ruhig abwägen, willst du jetzt ein großes Gut achten, da
kannst du wahrscheinlich n Müll dran hängen an die 500 Euro-Dinger, zumindest fast, dann
ist die Chance damit durchzukommen, wahrscheinlich kann man sogar einen Haken dran machen, also
wenn da eine kürzere Westnutzungstaueraus kommt und wenn nicht dann nicht.
Und trotzdem lohnt sich das ohne Ende, auch wenn man erst im ersten Blick sagen würde,
wie das kostet 10.000 Euro, ja genau, aber guck mal was du spast.
Im Beispiel eben, da waren wir aber 4-5 Cash im Jahr und das war jetzt kein besonders überzogenes
Beispiel.
Nee, nee, das stimmt.
Da verstehe ich dann noch, oder vielleicht hat man das Mandat, man sich erstellt auch
nicht gut genug erklärt, dass man dann sagen, boah, das ist aber teuer.
Eigentlich ist das ja, also im Verhältnis zu dem, was man damit erwirbt, wenn man den
Weg geht, ist das eigentlich total billig.
Das ist zumindest meine Perspektive.
Also was heißt, die Tätigkeit ist nicht billig oder erst recht nicht schlecht, aber das ist
noch ein relativ kleiner Einsatz für das, was man damit rausholt.
Ja.
Und die Anmacht-Diesers-Ondsdauer liegt bei einem Jahr.
Das geht noch.
Das geht noch.
Kauft man ein Unternehmen, da bist du aber 20 oder 15.
Lass uns doch hier Restnutzungsdauer 24-Punkt-Garantie aufmachen.
Ja.
Mit Geld zurück, durch Handaufliegen mit Geld zurück, Garantie.
Und dann versprechen wir, dass wir da jede Immobilie gebaut nach, oder vor 2000, das
wir dann GWG daraus hinkriegen, mit Sofortabschreibung.
Ja.
Und wenn uns die ersten verklagen, haben wir die Bude wieder zugemacht als Kapital.
Und dann auf K-Mens, hoffentlich sitzen.
Ja.
Also nicht immer so einfach glauben, dass das, was man da im Netz in großen Lettern
und mit 5 Trusts sieht, wo Leute mit einem Daumen hoch stehen und sagen, hat funktioniert,
ich spare 7000 Euro Steuern ab jetzt jedes Jahr.
Gott sei Dank kann ich euch kennenlernen.
Kann man, wie immer, wenn solche Tipps da um die Ecke kommen, auch mal kritisch gucken.
Aber ein Megahebel dahin zu gucken.
Also gerade, wenn man die Fälle hat, wo man sagt, ich habe hier ein Objekt gekauft,
Never 50 Jahre in dem Zustand, wie es ist.
Ja.
Bude, ich habe eines, das gibt es schon 8 Jahre im Bord, auch da nicht sagen.
Ich wollte es gerade sagen, ja.
Boah, hätte ich das mal gemacht, nee, das geht auch dann noch, theoretisch.
Ja.
Ja, da hast du es eben gesagt, wegen Abschnittsbesteuerung, dass man das vielleicht nochmal erläutert.
Das bedeutet, dass die Besteuerungskrubbelangen jedes Jahr am 1.
1.
Die Besteuerungskrubbelangkarten neu gemischt werden, wenn man so will.
Ja.
Und das, da denken die wenigsten hin.
Dann hast du eben auch nochmal erklärt, vielleicht den, den Move des Nachweises der
vergürzten Restnutzungsdauer, gepaart mit dem Aufteilungsmaßstab und der Neuberechnung,
dass man das vielleicht auch nochmal erklärt, was das noch bedeutet.
Ja, das wäre, wäre die Empfehlung, wenn man, also was kann man ja in einer guten Beratung
finde ich, auf Augenhöhe kann man ja mit dem Mandant sagen, du hast doch hier ein Objekt
und könnte das sein, dass das jetzt mal einfach grobe Kelle im Daumen hält, dann noch 50
Jahre, dann ist das vielleicht, wenn man da sagt, den aus 47, dann wahrscheinlich sein
dann Lasse, dann bringt es nicht.
Aber wenn da was zu holen ist und man packt den Fall eh an, dann könnte man auch mal
überlegen, ob man die Aufteilung dann so gerade, also die Aufteilung des, wir nennen
das einheitlicher Kaufpreis.
Also wenn ich eine Million ausgebe für ein Objekt, dann zahle ich auch in der Regel nicht
unwesentlich Teil für Grund und Boden und der Grund und Boden, der schreibt sich nicht
ab.
Also habe ich natürlich aus Investoren Sicht ein Interesse möglichst wenig für den Boden
und möglichst viel für das Haus zu bezahlen und die Aufteilung im, bereits im Kaufvertrag
vorzunehmen, wie will ich das empfehlen, das ist in den seltensten Fällen oder wird
in den seltensten Fällen leider gemacht, wobei ich das nicht verstehen kann.
Weil da kann man schon was holen an der Stelle, so wenn das nicht passiert ist und ich das
eh an packe mit einer verkürzten Restnutzung, das dauert dann.
Vielleicht, vielleicht einmal kurz, sorry, wenn ich unterbreche, aber da einmal kurz
rein, das bedeutet, na, die der Finanzbeamte würde bei der ersten Veranlagung würde sich
angucken, so nach dem Motto „Million gekauft“, ich sage jetzt mal was, 250.000 Euro Grund
und Boden, da steht da, alles klar wunderbar, erstes Indiz für eine korrekte Aufteilung.
Ja, also dass man möglichst die Steine über und den Grund und Boden unter bewertet, im
Sinne einer hohen Abschreibungs, hohes Afer Substrat.
War doch mal ungefähr so eine 10% Abweichung, ist damit akzeptiert, ne, zu der Aufteilung,
zu dem, wie soll ich sagen, wenn die dann selber die Aufteilung im Fiskus vornehmen und die
ist nicht mit einem größeren 10% abweichend, dann geht das durch.
Ja, genau, das mein ich.
Auch das wieder, dann muss ja irgendwo, irgendwo muss man eine Grenze setzen, sonst müsste
man ja bei jedem Kauf von einer Immobilie, jeder Aufteilung nochmal neu und sich bei
jedes Mal streiten, also wird das ein bisschen typisiert, in dem Fall ungefähr bei 10% so
ganz groß, ne, so damit, damit wir nicht 80 Millionen Finanzbeamte in Deutschland brauchen.
Wenn man das FAS E aufmacht und da um die Restnutzungsdauer ringt mit einem Gutachten,
dann kann man sich auch, wäre unsere Empfehlung mal gucken, ob man die Kaufpreisaufteilung
von damals oder von jetzt, wenn man es gekauft hat, sich nicht nochmal genau unter die Lupe
nimmt, weil das war früher, ist da oft so 80/20 dran gegangen und das war schon immer
falsch, das ist meines Wissens, aber oft ist, hat man damit durchgekommen, das war auch
oft super, also positive, es gibt auch Fälle, wo es negativ ist.
Diesen wie es eine Wohnung aus einem 250er Einheitenkomplex, wo der Anteil Grund und
Boden da so gar nicht ist, muss man sich in Einzelfall mal kurz angucken, wenn man das
schafft, die Kaufpreisaufteilung von Gebäude und Grund und Boden nochmal nachträglich
zu seinen Gunsten zu ändern und auch das geht, weil wir eine Abschnittsbestellung haben,
da sind mit mindestens zwei Methoden dazu gekommen, mit denen man die Aufteilung zu
seinen Gunsten vornehmen kann, da wäre die Empfehlung also, entweder lässt man es
fast zu und wenn man das fast aufmacht, dann packt man direkt beides an, also nochmal kritisch
die Kaufpreisaufteilung hinterfragen, da brauchen wir auch keinen Gutacht dafür, da
können wir in der Steuerkanzlei abbilden und wenn man dann mit Augenmaß sich dazu
entschieden hat, das könnte kürzer sein, dann lässt uns das dauern, dann halt den
Gutachter beauftragen, der auch die, wie alle Schulter klappen hat oder alle minus eins.
Jetzt bin ich mal der, der in Anführungszeichen misstrauisch im Mandant, wie so haben wir
das jetzt schon früher gemacht?
Das ist eine gute Frage.
Ja, also ich würde sagen, war uns tatsächlich die, die auch von der Finanzverwaltung anerkannten
Werkzeuge nicht vorlagen, also dieses Kaufpreisaufteilungstool, wie alt wird das sein, fünf, sechs
Jahre, da ist ja jetzt auch das Immovertverfahren mit eingeflegt worden, also die Möglichkeit,
wie auch wieder typisiert, wie ein Gutachter an diese ganze Sache ran zu gehen, hatten
wir ja tatsächlich noch nicht so lange.
Deshalb, also das macht und das ist auch in der Form ja, du hast eben mit Ab-Schnittsbesteuerung
argumentiert, das ist ja auch von der Finanzverwaltung, weil es ja eigenes Tool ja ist und auch, weil
es höchstrichtig auch akzeptiert wurde und oder bestätigt wurde, so muss man es eigentlich
sagen, ist es ja jetzt möglich.
Ja, aber ich kann die Mandantenfrage schon, ich kann das schon verstehen, also ich habe
ja jetzt ja kein Gehäuse, wenn du das jemand fragst, ich denke so aus der Perspektive des
anderen, absolut legitime Frage, genau.
Da ist halt erstmalig jemand jetzt mit durchgekommen, der inklusive im Urteil, wo man mal
was mit anfangen konnte, dann war halt auf einmal ein Jahr oder wie lange die Wirkse
der Pandora auf und jetzt gibt es halt, im WMF schreiben jetzt, wenn die Karten ein bisschen
neu gemischt, jetzt gibt es ein paar lange Gesichter, aber das hat immer noch voll was drin.
Ja.
Und das ist, wenn ich frag, auch ein paar einer guten Steuerberatung, dass dann auch, du machst
doch hier gerade eine Erklärung und du machst doch hier gerade, du deklarierst ja gerade
ein Objekt und guck doch mal aufs Baujahr, also ich brauche jetzt keinen Mandant, man rufen
sich 2021 in Wohnung gekauft hat, also zumindest jetzt nicht für eine verkürzte Restnutzung
da in aller Regel, aber wenn da so ein Al-Hüngschir gekauft wird, wie man hier sagen würde, den
Mandanten aktiv drauf ansprechen, selbst auf den Gefahren, dass er sagt, ich treib 4000
oder was von gutem, ja, aber es könnte sich lohnen.
Ist ähnlich wie, fällt mir gerade so spontan an, ähnlich wie ein Testament, der zahlt
dir, der ärgerste dich auch, wenn es teuer war, aber wenn du es dann brauchst, bist du
froh, dass es hart ist.
Ja.
Ja, aber das war doch mal, Robert, die Durbs sind 24 Minuten um.
Ich fand, also ich, super Thema, also ich glaube, wir haben auch fast alles, du wirst
jetzt nicht was vergessen haben, fast alles gedacht.
Alles drin.
Dann vielen Dank, Andreas, für die Expertise.
Sehr gerne.
Und dann hören wir uns in zwei Wochen erneut.
Bis dann.
Tschüss.
Ciao.
Danke.
Danke.
Danke.
Danke.
Danke.
Danke.
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